Instrumente

Das Fagott ist ein tiefes Holzblasinstrument aus Ahornholz.

Das Wort „fagot“ wird im Altfranzösischen bis ins Mittelalter nachgewiesen und bedeutet Bündel, auch Reisigbündel. Auch im Italienischen gibt es für diese Bedeutung den Begriff „fagotto“. Die mehrteilige Form wurde allerdings erst Ende des 17. Jahrhunderts eingeführt. Vorher existierte eine einteiliges Fagott oder der „Dulcian“. 1566 finden sich erste Belege für Fagotte in Deutschland.

1539 benutzte Kanonikus Afranio zu Ferrara den lateinisierten Begrifff „Phagotum“ für seine Erfindung, eine Sackpfeife mit Metallzungen, die lange Zeit als Vorläufer des Fagotts galt. Daher stammt unser Name „Ferrara-Duo“.

Bis zum 19. Jahrhundert wurde die maskuline Form „Der Fagott“ verwendet, erst danach bürgerte sich das Neutrum „Das Fagott“ ein.

Die Tonerzeugung erfolgt mittels eines Doppelrohrblattes aus Schilfrohr und ist sehr stark von der Qualität dieses Mundstückes abhängig.

Der Großvater aus „Peter und der Wolf“ von Prokofjew hat das Instrument bei vielen Kindern bekannt gemacht.

Annina Holland-Moritz spielt ein Yamaha Custom YFG 812 Fagott.

 

Die Gitarre besteht aus einem Korpus, der als Resonanzkörper dient und einem Hals, über den die Saiten aufgezogen sind.  Dieser Hals besitzt ein Griffbrett mit Bünden, die beim Niederdrücken die Saite verkürzen und damit einen bestimmten Ton beim Anschlag erzeugen.

Am Halsende befindet sich ein Wirbelbrett mit Stimmmechaniken und am Korpus ein Steg an dem die Saiten befestigt sind.    

In der Regel hat die Gitarre sechs Saiten in der Stimmung E A D G H e.

Der Name kommt aus dem Griechischen κιθάρα („Kithara“).

Die Jazz und Pop Musik hat das Instrument im 20. Jahrhundert sehr populär gemacht.

Stefan Conradi spielt eine Gitarre von Antonio Marin Montero (Granada) und eine Ramirez 1A (José Ramirez, Madrid)

 

 

Foto: Elmar Holland-Moritz